Aufsichtsteam

Unsere Aufsichten sind nicht nur zur Bewachung der Kunst, sondern auch für Sie da.
Sie geben Ihnen zum Beispiel Orientierungshilfen auf Ihrem Weg durchs Stadthaus, verkaufen Ihnen Kataloge oder Postkarten, stellen Fotogenehmigungen aus oder verkaufen Ihnen einen Kaffee für 1 Euro bei der Offenen Bibliothek auf Ebene 3.
Uwe Kristall und Natalia Gerasimenko können außerdem für extra Stadthausführungen gebucht werden.

Astrid Businger

Astrid Businger war in ihrem früheren Leben Chemielaborantin. Dann wurden ihre drei Töchter geboren, darunter Zwillinge.
Nach der Kinderpause, 2001, kam Astrid Businger zu uns und ist neben Natalia Gerasimenko inzwischen eine der dienstältesten Mitarbeiterinnen im Aufsichtsteam.

Auch an hektischen Tagen ist sie nicht aus der Ruhe zu bringen. Diese Gelassenheit muss man wohl haben, wenn man alleinerziehende Mutter von drei "fast erwachsenen" Töchtern ist.






Derya Eren

Derya Eren ist die Jüngste im Aufsichtsteam. Sie hat türkische Wurzeln, auch wenn sie auf der bayerischen Donauseite geboren wurde. Bevor sie eine Ausbildung zur Verkäuferin in einem Modegeschäft gemacht hat, war sie in einer Arztpraxis tätig. Nachdem Tochter Irem auf die Welt gekommen war, begann Derya Eren als Reinigungskraft in Teilzeit im Ulmer Museum. Immer stärker wurde ihr Wunsch, mit einer Festanstellung solide auf eigenen Beinen zu stehen. Sie sagt, für sie sei das Stadthaus der „glückliche Wendepunkt“ in ihrem Leben. Nun begrüßt Derya Eren unsere Besucher mit dem ihr eigenen herzlichen Lächeln, verkauft Kataloge und gibt Auskünfte, als ob sie nie etwas anderes gemacht hätte. Die Fixpunkte ihres Lebens sind Irem und die Familie. Oma und Tanten unterstützen die alleinerziehende Mutter voll und ganz.


Magdalena Flint

Magdalena Flint kommt aus dem hohen Norden, man hört es. Doch sie entspricht überhaupt nicht dem Klischee „kühles Nordlicht“, was kein Wunder ist, fließt doch mütterlicherseits spanisches Blut in ihren Adern. Auch spricht sie Spanisch fließend. Ihr Vater hingegen war einst aus der Nähe von Dresden in den Westen abgehauen. Magdalena Flint reist sehr gerne. Auch beruflich war sie viel unterwegs, der Wirtschaftskrise, der besseren Kinderbetreuung und dem Arbeitsmarkt geschuldet. Mit Mann und Sohn Jörn Michel endlich im Süden angekommen, verstärkt sie nun unser Team. Früher sah man sie an manchen Tagen - als ausgebildete Ver- und Entsorgerin - auf einem Ulmer Recyclinghof, wo sie ein zweites berufliches Standbein hatte. Zwar schaffte sie den Spagat zwischen Kunst auf der einen Seite und den Hinterlassenschaften der Wohlstandsgesellschaft auf der anderen auf ihre resolut zupackende Art spielend (frei nach dem Motto "Ist das Kunst oder kann das weg?!"). Doch inzwischen hat sie sich komplett für die Seite der Kunst entschieden, was uns im Stadthaus natürlich freut.


Stefan Hörr

Stefan Hörr ist gelernter Gärtner. Alles, was mit Grünpflanzen zu tun hat, ist bei ihm bestens aufgehoben. Seien es Anpflanzungen in Ausstellungen, wie zum Beispiel in der Berblinger-Schau, oder der Wildwuchs auf den Stadthaus-Terrassen.

Der Sohn einer deutschen Mutter und eines portugiesischen Vaters ist eine unserer Trumpfkarten bei Besuchern aus dem Ausland, denn er spricht neben seiner Muttersprache auch Portugiesisch und Türkisch.

Stefan Hörrs Leidenschaft gilt der Poesie. Seit seinem 12. Lebensjahr schreibt er auch selbst.



Uwe Kristall

Uwe Kristalls berufliche Laufbahn in der Gastronomie - er ist gelernter Koch -, bei der Bundeswehr und schließlich in der Fertigung einer Kugellagerfabrik hatte vorübergehend mit einem kaputten Rücken in der Arbeitslosigkeit geendet, bis er 2008 zu uns kam und heute aus unserem Team nicht mehr wegzudenken ist!
Nicht nur, dass er die Kinderbuchecke auf Ebene 3 erfand und selbst für deren Ausstattung sorgte, er hat sich auch als Experte in die Geschichte des Stadthauses eingearbeitet. Gerne führt Uwe Kristall Besuchergruppen durchs Haus und beantwortet ihre Fragen zum Leben im und mit dem Stadthaus.
Zu buchen über 0731 161 7700.



Hermann Punzet

Hermann Punzets Leitspruch, übernommen von seiner Mutter, einer ehemaligen Rot-Kreuz-Schwester: "Es ist nichts so schlecht, als dass es nicht auch etwas Gutes hätte." Nach fast 25 Jahren in seinem gelernten Beruf als Krankenpfleger machte ihn eine Erkrankung berufsunfähig. Das bedeutete nach einer für ihn elendig langen Genesungsphase zunächst die Arbeitslosigkeit, bis Hermann Punzet 2009 zum Stadthaus kam. Die Arbeit hier ist nicht nur seiner Gesundheit höchst zuträglich, sondern auch unseren Abläufen, denn Hermann Punzet ist im Wechsel mit Natalia Gerasimenko für die Dienstplanerstellung der Aufsichten verantwortlich.

Besondere Symphatie hegt der Vater einer Buchhändlerin außerdem für unsere Offene Bibliothek auf Ebene 3.



Natalia Gerasimenko

Im Juni 1994 unternahm Natalia Gerasimenko einen mutigen Schritt, der einen großen Umbruch in ihrem Leben bedeutete: Mit ihrem damals 8-jährigen Sohn und ihren Eltern zog sie von Kiew/Ukraine nach Ulm. Ihre Heimat verlassen hat sie u.a. wegen der Gefahr, die von dem nicht weit entfernten Atomkraftwerk Tschernobyl ausging und immer noch ausgeht. In Deutschland belegte die Bauingenieurin einen 6-monatigen Sprachkurs, bevor sie im Mai 1995 bei uns im Stadthaus anfing. Die nunmehr Dienstälteste unter unseren Ausstellungsaufsichten ist im Wechsel mit Hermann Punzet zuständig für die Erstellung des Dienstplans der Aufsichten und führt, neben vielerlei Assistenzarbeiten im Büro, außerdem das Schriftenarchiv des Stadthauses.

Natalia Gerasimenko können Sie für russisch-und ukrainischsprachige Stadthausführungen buchen unter 0731 161 7700.



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