Der Münsterturm durch das Stadthaus-Sheddach gesehen. Foto: Sabine Presuhn

Warum ist das Stadthaus drei Wochen lang eine Baustelle?

und warum Zwergtulpen neben Jakobsleitern sprießen

Fliesen rausreißen und erneuern in den Toiletten im Untergeschoss, Geländer lackieren im Treppenhaus, 60 m2 Jalousien austauschen im Saal, vom Kondenswasser blind gewordene Dachscheiben austauschen im 3. Obergeschoss, ein 20 m hohes Gerüst aufbauen (wegen der Sache mit den frei über dem Luftraum schwebenden Dachscheiben), ach ja, und nicht zu vergessen: die Brandmeldeanlage modernisieren im ganzen Haus.

Jakobsleiter. Foto: Annette Schellenberg

Wie und wann soll man das alles machen? In einem Haus, das sieben Tage pro Woche, 363 Tage pro Jahr von morgens bis abends geöffnet ist? Am Besten auf einen Schlag. Wir machen das von 22. April bis 11. Mai 2014.
Die gute Nachricht: Unser Programm haben wir an einen besonderen Ort verlegt. Kommen Sie ruhig rein zu uns ins Stadthaus, werfen Sie einen Blick auf die Baustelle und folgen Sie sodann den bienenartigen Markierungen, die Sie nach oben auf die Dachterrasse führen werden. Schauen Sie, wie dort Traubenhyazinthen neben Schnittlauch, Jakobsleitern neben Zwergtulpen und Salbei und Raps sprießen.

Stadthausbienen. Foto: Annette Schellenberg

Beobachten Sie unsere drei Bienenvölker. Freuen Sie sich auf den Stadthaushonig, den es nach der ersten Schleuderung ab Mitte Juni bei uns geben wird. „Fette Beute“ auf den Stadthausterrassen, ein Erlebnis für Kinder, Erwachsene, Biologen, Ökologen und Tier- und Pflanzenfreunde aller Art. Bester Blick aufs Münster inklusive.

Machen Sie einfach mit uns zusammen das Beste aus den Sanierungswochen!

Ihre Karla Nieraad,
tatkräftigst unterstützt von den Kollegen des Gebäudemanagements der Stadt Ulm


Share |