Foto: Veit Feger

Freitag, 27. Januar 2017, 20 Uhr

Nach dem Schweigen

Buchvorstellung und Podiumsgespräch Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus Eintritt frei

Lillian Gewirtzman ist 82 Jahre alt. Geboren in Polen, hat sie die meiste Zeit in New York gelebt. Sie ist Jüdin. Als sie 12 war, kam sie mit ihren Eltern für zwei Jahre in ein Displaced Persons Camp nach Ulm. Tausende Juden, die nach der Nazi-Zeit nicht mehr in ihre Heimatländer zurückkehren konnten, waren in diesen Lagern untergebracht. Zwei Jahre lebte Lillian in Ulm, besuchte das Ulmer Münster und freundete sich mit dem Organisten an.

Foto: Veit Feger

Geschichten von Nachfahren

Erst 2007 besuchte sie Ulm noch einmal. Die Begegnungen hier brachten sie auf die Idee, uns Deutsche auf der einen und Kinder und Kindeskinder ihres jüdischen New Yorker Umfelds auf der anderen Seite zu fragen, wie das, was die Groß-/Eltern erlebt haben, auf unsere heutigen Leben einwirkt. Eine spannende Frage über die Zeit nach dem Schweigen.

Foto: Veit Feger

Nach dem Schweigen
Geschichten von Nachfahren

herausgegeben von Lillian Gewirtzman und Karla Nieraad
erscheint Anfang Dezember im Verlag Klemm + Oelschläger Ulm
Es schreiben zwölf New Yorker Autorinnen und Autoren und Uly Foerster, Inge Fried, Marlis Glaser, Verena Hussong, Dagmar Hub, Martin König, Karla Nieraad u.v.m.

Eintritt frei

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Arbeitskreis 27. Januar Ulm / Neu-Ulm:
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – BdA Ulm
Ulmer Volkshochschule
Stadt Ulm / Zentralstelle Öffentlichkeitsarbeit
Stadt Ulm / Stadthaus
Stadt Ulm / Haus der Stadtgeschichte – Stadtarchiv
Stadt Neu-Ulm / Abateilung Kultur, Schule und Sport
Stadt Neu-Ulm / Stadtarchiv
Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg
Deutsch-Israelische Gesellschaft Ulm / Neu-Ulm


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