Meşale Tolu. Foto: Privat

11. Dezember 2018, 19 Uhr

ERKÄMPFT, ERKLÄRT, VERTEIDIGT
Imran Ayata im Gespräch mit Mesale Tolu

Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, haben die Vereinten Nationen die allgemeine Erklärung der Menschenrechte verkündigt. Jede Kultur, jede Religion der Welt, kennt Fairness, Solidarität, das Ideal der Gleichheit aller.

Auf der Stadthausbühne sprechen an diesem Tag der Publizist Imran Ayata und die Journalistin Mesale Tolu. Einführung: Hansjörg Greimel (DZOK), Grußwort: Oberbürgermeister Gunter Czisch. Schlusswort von Reinhart Müller.

Imran Ayata. Foto: Privat

Zum Tag der Menschenrechte 2017 haben das DZOK und Ulmer Menschenrechtsorganisationen eine Solidaritätsveranstaltung für die aus Ulm stammende Journalistin Mesale Tolu organisiert. Nach ihrer Freilassung spricht sie nun – mit Autor Imran Ayata – selbst über die Bedeutung der Menschenrechte.

Denn gerade heute sind diese Rechte bedroht. 1.110 tote Journalisten zwischen 2007 und 2017 weltweit, bedrohte Meinungsfreiheit auch in der Türkei, die nach der Inhaftierung von über 150 Frauen und Männern dabei ist, das größte Autorengefängnis zu werden. Mesale Tolu konnte erst nach je 8 Monaten Haft und Ausreiseverbot im August heimkehren.

Imran Ayata, Buchautor, Publizist mit Texten in „Die Zeit“, „taz“ und „Spiegel online“ und Kulturaktivist kämpfte in Berlin um die Freilassung von Deniz Yücel. Für ihn ist politisches Engagement ein globaler Auftrag. U. a. darüber diskutiert er im Stadthaus mit Mesale Tolu, die wie er im Anna-Essinger-Gymnasium Abitur gemacht hat.

„Es ist höchste Zeit, für Toleranz, Demokratie und Menschenrechte zu kämpfen mit allen,
denen ihre Freiheit wichtig ist.“
Mesale Tolu

Eine Kooperation des Dokumentationszentrums Oberer Kuhberg (DZOK) mit dem Flüchtlingsrat Ulm/Alb-Donau-Kreis e.V., dem Solidaritätskreis „Freiheit für Mesale Tolu“, der Stadt Ulm: Koordinierungsstelle Internationale Stadt und Stadthaus, der Stiftung Erinnerung Ulm und der vh Ulm.


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