Ausstellungen

edition stadthaus

Erhältlich für 5 Euro im Stadthaus/Katalogstand Ebene 3, hier im Shop (zzgl. 3,50 € Porto und Verpackung) oder im Buchhandel.

Die Cover der ersten beiden Tanz-Editionen
© Umschlaggestaltung: Eduard Keller
So. 05.10.2025 -
So. 11.01.2026
Nikita Teryoshin: Nothing Personal. The Back Office of War

Nikita Teryoshin widmet sich in seiner fotografischen Arbeit den absurden, oft übersehenen Seiten des modernen Lebens. Mit einem feinen Gespür für Ironie und visuellen Witz dokumentiert er gesellschaftliche Widersprüche, Machtstrukturen und ökonomische Zusammenhänge – sei es in der Landwirtschaft, auf Reisen oder im urbanen Alltag. Sein Stil kombiniert dokumentarische Präzision mit surrealer Überzeichnung und einer eigenwilligen, oft humorvollen Bildsprache.

Nothing Personal. Foto von Nikita Teryoshin
Nothing Personal
© Nikita Teryoshin
So. 23.11.2025 -
So. 11.01.2026
Im Urwald von Costa Rica

In den Tiefen des Urwaldes von Costa Rica liegt eine Wildnis, die älter ist als jede Zivilisation. Doch dieser Wald schwindet. Jedes Jahr werden Millionen Hektar Regenwald abgeholzt. Die Ausstellung bietet Einblicke in einen Ausschnitt des Regenwaldes und in die komplexe Beziehung zwischen Mensch und Natur.

schillernde Rückenansicht eines Kolibris
Kolibri, Monteverde
© Alexander Honold
Sa. 24.01.2026 -
Mo. 25.05.2026
Tschernobyl

Am 26. April 1986 erschütterte die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl die Welt. Eine aus Reaktor 4 in die Atmosphäre hinausgeschleuderte radioaktive Wolke zog über ganz Europa hinweg. 
Ein Gebiet mit einem Radius von 30 Kilometern um das Atomkraftwerk wurde zur Sperrzone erklärt. Mittlerweile erobert sich die Natur den von Menschen verlassenen Ort so still wie hartnäckig zurück. Einige Künstlerinnen und Künstler nehmen die Entwicklung genauer in Augenschein.

altes Foto einer anonymen Familie aus Tschernobyl
Maxim Dondyuk, "Chornobyl Archive", in der Sperrzone geborgenes Familienfoto
© unbek. / unknown
Münsterblick

Der "Münsterblick" zeigt einen Ausschnitt aus einem 180°-Livebild vom Turm des Ulmer Münsters. Besucher*innen können den Ausblick erleben, der sonst nur von hoch oben möglich ist.

Kamera, aufgebaut auf dem Münsterturm
Der Münsterblick im Aufbau
© Stadthaus Ulm/Nico Bulla
Dauerausstellung
Unterirdisch!

Mehr als viertausend Jahre reichen die Spuren zurück, die Menschen auf dem Münsterplatz hinterlassen haben, lange bevor es eine Stadt Ulm, das Münster oder den Münsterplatz überhaupt gaben. Einiges wurde in der Baugrube des Stadthauses entdeckt. Ausgewählte Funde, dazu Diashows und kleine Filme sind im Untergeschoss zu sehen. Auch hier gilt: täglich geöffnet, Eintritt frei.

Krautstrunk, Trinkglas aus dem 15./16. Jahrhundert
Krautstrunkglas
© Leonie Brunner
Dauerausstellung
Radio Garden

Radio Garden ist eine interaktive Weltkarte, die Radiosender rund um den Erdball erfasst und es seit Ende 2016 ermöglicht, sich durch aktuell 7877 Radiosender aus 159 Ländern "hindurch" zu hören - egal wie weit Sender und Empfänger voneinander entfernt sind. Geografische oder von Menschen geschaffene Grenzen gibt es bei "Radio Garden" nicht.

 

Interaktive Weltkarte
© Open-Source
Dauerausstellung
Otl Aichers letzte Werke: Die Büsten der Geschwister Hans und Sophie Scholl im Stadthaus
Wer die Treppen ins 1. Obergeschoss des Stadthauses empor geht, dessen Blick trifft auf zwei bronzene Portraitbüsten. Es sind die Abbilder von Hans und Sophie Scholl, den Ulmer Geschwistern, die als Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus und Mitglieder der Widerstandsgruppe "Die Weiße Rose" am 22. Februar 1943 zum Tode verurteilt und im Vollstreckungsgefängnis München-Stadelheim hingerichtet wurden.
Bronze portrait busts of Hans and Sophie Scholl, created by Otl Aicher. Photo: SP / Stadthaus
Bronzebüsten von Hans und Sophie Scholl, geschaffen von Otl Aicher
© Sabine Presuhn / Stadthaus