Wie sehen junge Dokumentarfotograf*innen Europa? Der Hamburger Peter Bialobrzeski hat einige von ihnen eingeladen, ihre Sicht auf die Welt von heute vorzustellen. Sie werfen Fragen auf, die uns alle bewegen: Klimawandel und Umweltverschmutzung, soziale Gerechtigkeit, die Krise der Flüchtlingspolitik und eine sich verändernde Weltordnung sind ihre Themen.
Eine Fotoausstellung mit Werken von: Massimiliano Corteselli, Dock’s Collective, Aurélien Goubau, Mathilde Tijen Hansen, Dina Oganova, Alice Poyzer, Clémentine Schneidermann, Michal Siarek und Éva Szombat.
Die Teilnehmenden stammen aus Deutschland, Frankreich, Italien, Belgien, Polen, Ungarn und Großbritannien, aus Georgien und Sibirien. Einige von ihnen leben in Berlin, manche arbeiten im Kollektiv.
Peter Bialobrzeski, Jahrgang 1961, ist einer der bekanntesten und international erfolgreichen deutschen Fotografen der Gegenwart. Für sein Werk erhielt er 2012 den Dr. Erich Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie und zweimal den renommiertesten Preis für Fotojournalismus, den World Press Photo Award (2003 und 2010). Fast zwei Jahrzehnte lang hatte er eine Professur für Fotografie an der Bremer Hochschule für Kunst inne und ist seit 2013 Mitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg.
Unter dem Titel „Urbane Räume“ zeigte das Stadthaus 2022 einen großen Überblick über Bialobrzeskis Werk. 2023 wurde auch die von ihm kuratierte Ausstellung „40 Jahre laif“ im Stadthaus Ulm präsentiert.
Kurator Peter Bialobrzeski a. G.
Projektleiter Stadthaus Ulm: Dr. Raimund Kast