Jazz-Konzerte
Verein für moderne Musik Ulm/Neu-Ulm in Kooperation mit dem Stadthaus
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NEU IM PROGRAMM: Vadim Neselovskyi: ODESSA SUITE
Konzert Piano solo

Ein lächelnder junger Mann, der Pianist, lehnt in hellblauem Hemd an einer Wand. Foto: Yaroslavna Chernova
Vadim Neselovsky
Foto: Yaroslavna Chernova
Nachdem alle für das erste Halbjahr 2021 geplanten Konzerte des Vereins für moderne Musik Corona bedingt abgesagt oder verschoben werden mussten gibt es nun kurzfristig, fast "spontan" einen neuen analogen Konzerttermin! Der Pianist Vadim Neselovskyi, geboren 1977 in Odessa (Ukraine) und seit 1994 in Deutschland lebend, kommt ins Stadthaus stellt sein jüngstes Projekt "Odessa Suite" vor!
Der Musiker stützt sich auf ein Tasteninstrument, Bild mit Spiel aus Sonne und Schatten. Foto: Yaroslavna Chernova
Vadim Neselovsky
Foto: Yaroslavna Chernova

Neselovskyi studierte am Konservatorium in Dortmund und wagte um die Jahrtausendwende mit einem Stipendium für das Berklee-College den Sprung über den Atlantik. Gary Burton wurde sein großer Förderer.
Inzwischen ist Vadim Neselovskyi längst ein Weltreisender in Sachen Musik geworden. Der mit allen Wassern gewaschene Jazzmusiker schätzt die Improvisation, „wenn die musikalische Situation so ist, dass nur durch Improvisation das Richtige zum Ausdruck kommen kann“. Ansonsten nähert er sich seinen Ursprüngen in der klassischen, komponierten Musik. Über die „Odessa Suite“ sagt Neselovskyi:

„Ich komme aus Odessa. Ich bin in dieser hinreißenden Hafenstadt am Schwarzen Meer geboren und aufgewachsen. In Westeuropa und auch in den USA hat fast jeder schon von Odessa gehört, und dennoch wissen die Wenigsten wirklich etwas über die Stadt. Einige verbinden ihren Namen mit Sergei Eisensteins Film „Panzerkreuzer Potemkin“, andere kennen sie als Geburtsort des Geigers Dawid Oistrach. Viele erinnern Odessa als ein sehr wichtiges Zentrum jüdischen Lebens zu Beginn des 20. Jahrhunderts. In meinem neuen Projekt kreiere ich einen musikalischen Spaziergang durch meine Heimatstadt.

In gewisser Weise bin ich von Modest Mussorgskys Klavierzyklus „Bilder einer Ausstellung“ inspiriert. Der große Komponist führt uns durch eine Ausstellung seines Freundes, des Künstlers, Architekten und Designers Victor Hartmann. Mein neues Stück nimmt den Zuhörer mit auf eine imaginäre Reise durch meine Heimatstadt, gefüllt mit Erinnerungen, historischen Referenzen, Rückblenden und Träumen. Die Arbeit an den Kompositionen war umfangreich, intensiv und sehr zeitaufwendig. Ebenso ihre Umsetzung. Meine vollständige Vision für das Projekt ist eine Live-Aufführung (ich selbst am Klavier), die von sorgfältig ausgewählten, historischen Fotos begleitet wird, um dem Publikum ein Gefühl des Eintauchens in die einzigartige Atmosphäre von Odessa zu vermitteln."

Wichtig

Eintritt nur nach Voranmeldung per Mail info@verein-fuer-moderne-musik.de oder Telefon 0731 – 61 07 50.
Voraussetzung für den Konzertbesuch: tagesaktueller negativer Coronatest, vollständiger Impfschutz oder der Nachweis der Genesung. Bitte vergessen Sie Ihren Nachweis nicht! 

Im gesamten Stadthaus gilt Masken- und Abstandspflicht!

Eintritt
Für Mitglieder des Vereins für moderne Musik frei!

Nichtmitglieder zahlen 15 €