Verein für moderene Musik Ulm/Neu-Ulm und Stadthaus
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Tribute to Bird
Anna-Lena Schnabel Quartett | Duo Giuliani – Lussu

Zwei Musiker: Ein Saxofonist und ein Pianist, einander gegenüber in gemeinsamem Spiel, der Pianist im Hintergrund, der Saxofonist im rechten Vordergrund
Duo Giuliani – Lussu
Foto: J. J. Schaffner
Er gilt als eine der Vaterfiguren des modernen Jazz: der 1920 in Kansas City geborene und 1955 allzu früh verstorbene Altsaxofonist Charlie Parker. Anlässlich seines 100. Geburtstages, den die Jazzwelt 2020 feierte, haben wir mit Anna-Lena Schnabel und Rosario Giuliani zwei Altsaxofonisten eingeladen, um einen der herausragendsten Musikerpersönlichkeiten in der Geschichte des Jazz zu huldigen: dem Altsaxofonisten Charlie Parker.

Anna-Lena Schnabel Quartett
Die junge Hamburgerin Anna-Lena Schnabel gilt als eines der interessantesten jüngeren Jazzmusikerinnen in Deutschland. „Eine echte Entdeckung“ schwärmte Der Spiegel über die 31-jährige, DIE ZEIT urteilte über ihr Saxofonspiel als „charakterstark, erfindungsreich und voller Seele“. Anna-Lena Schnabel erhielt (neben anderen Auszeichnungen) 2017 den „Echo“-Jazzpreis als beste Nachwuchsmusikerin. Sie spielte im Bundesjugendjazzorchester („BuJazzO“), wirkt aktuell auch im ONJ, dem nationalen französischen Jazzorchester, mit und trat mit den Hamburger Symphonikern als Solistin auf. Neben Auftritten bei Festivals wie Jazzbaltica, dem Elbjazzfestival und dem Jazzfest Berlin spielt sie regelmäßig im Ausland – so z.B. in China, Australien, Frankreich. In ihrem Quartett wirken mit Pianist Florian Weber, Bassist Giorgi Kidnaze und dem Schlagzeuger Björn Lücker drei der aktuell spannendsten Jazzmusiker der deutschen Szene mit.

 

Duo Giuliani – Lussu
Er ist einer der frischesten und heißesten Saxofonisten der europäischen Szene: der in Rom lebende Rosario Giuliani. Der Vorrat an Energie des Altsaxofonisten scheint unerschöpflich, und wer Giuliani einmal live auf der Bühne erlebt hat, ist gepackt worden von dessen Dynamik und Entschlossenheit. Daneben beeindruckt Giuliani aber ebenso als unglaublich lyrischer Musiker, der auf ausgefeilten Melodielinien entlang zu spielen versteht. 1967 im italienischen Terracina geboren wurde Giuliani 1990 Mitglied im „European Jazz Orchestra“, einem vom italienischen Rundfunksender RAI organisierten Orchester für junge Talente aus ganz Europa. 1996 gewann er den Massimo-Urbani-Preis als Italiens bester Altsaxofonist, im Jahre 2000 wählte ihn das italienische Jazzmagazin „Musica Jazz“ zu Italiens bestem jungen Musiker, 2011 zu Italiens „Musiker des Jahres“. Für seine Charlie Parker-Hommage hat er sich mit einem der interessantesten jüngeren italienischen Pianisten, Pietro Lussu, zusammengetan. Der 1971 in Rom geborene Lussu begann zunächst als klassischer Pianist, wechselte dann mit 16 Jahren zum Jazz und spielte seither mit italienischen Größen wie Paolo Fresu, Bruno Tommaso oder Gabriele Mirabassi. Mehrere Jahre lang war Lussu auch fester Bestandteil des Rosario Giuliani Quartetts. Jetzt kommt er zusammen mit Rosario Giuliani im Duo, um einem der herausragendsten Musikerpersönlichkeiten in der Geschichte des Jazz zu huldigen: dem Altsaxofonisten Charlie Parker, dessen 100. Geburtstag die Jazzwelt in diesem Jahr feiert!

!!Zwischen den Konzerten findet eine Pausenbewirtung statt. Bitte reservieren Sie vor Beginn der Konzerte einen Tisch im Stadthauscafé mit Ihrer Getränkebestellung im Foyer vor dem Saal!!

Eintritt: 32,– / erm.* 25,– Euro zzgl. VVK-Gebühr
*für Schüler*innen / Student*innen / Schwerbehinderte mit Ausweis und Mitglieder des Vereins für moderne Musik

Kartenreservierungen: Telefon 0731-610750 oder
info(at)verein-fuer-moderne-musik.de
Kartenvorverkauf: Stadthaus Ulm, Münsterplatz – Katalogstand 3.OG oder online über www.ulmtickets.de

Bitte beachten Sie: Voraussetzung für den Konzertbesuch sind ein vollständiger Impfschutz, der Nachweis der Genesung oder ein aktueller negativer Coronatest. Im gesamten Stadthaus gilt Masken- und Abstandpflicht! Corona-bedingte Änderungen vorbehalten.