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25. June 2021 - 05. September 2021
Ann-Christine Woehrl: Witches in Exile
25 june - 5 September 2021

Habiba Abukari from Pong Tamale. Portrait taken in the camp of Gambaga
© Ann-Christine Woehrl, "Witches in Exile"
To explain misfortune – such as a relative's death or a separation – or illness, epidemics, draughts, dying livestock, or similar catastrophic events, thousands of women are accused of witchcraft to this day. It often amounts to a death sentence.

In Ghana, some of the accused manage to find refuge in so-called ‘witch camps’. However, they are barely able to lead a normal life again.

According to the United Nations, the issue of violence against alleged witches does not only exist in Ghana, but in 36 other countries. Most victims are elderly women, but men and children are also accused of witchcraft. They are punished with beating and torture, which often results in the victims’ death.

The haunting photographs were taken by Ann-Christine Woehrl in Gambaga and Gushiegu in 2009 and 2013. Together with the author Laura Salm-Reifferscheidt they realized a reportage, shown as a multimedia-documentary in the exhibition.

After completing her studies of photography in Paris, Ann-Christine Woehrl (*1975) has been travelling to the most remote places on earth to document the lives of women who live as outcasts on the margin of society. Her series "Witches in Exile" was exhibited at Pinter & Milch, Galerie für Fotografie in Berlin, at the International festival of Photography Belo Horizonte in Brazil and at the Angkor Photo Festival in Cambodia.

Laura Salm-Reifferscheidt (*1976) finds her topics in Africa and South Asia. The cultural scientist has been working as independent print and radio journalist, and as author in Berlin.

Together, they issued ‘Voodoo‘ (2011), and ‚IN/VISIBLE‘ (2014).

Project team: Andrea Kreuzpointner, Karla Nieraad, Leonie Schmucker

https://witches-in-exile.art

Information regarding the accompanying program will be available on our german website (see also below), in our newsletter and on our facebook page.

World Day against Witch Hunts
on 10 August: In 2020, missio declared the first ‘World Day against Witch Hunts’ to raise awareness for this pressing and too often ignored issue.

Begleitprogramm

Ausstellungsführungen mit der Künstlerin Ann-Christine Woehrl
Samstag, 7. August, 16.30 + 18.00 Uhr
Anmeldung erforderlich, Teilnehmerzahl begrenzt

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"Brennen sollst Du, Maleficantin!"
Historische Schauplätze der Hexenverfolgung in Ulm
Stadtführung der besonderen Art mit Hannelore Schüngel
inklusive Ausstellungsführung durch Die "Hexen" von Ghana
Donnerstag, 08. Juli, 17.00 Uhr
Samstag, 24. Juli, 15.00 Uhr - ausgebucht!

Donnerstag, 26. August, 17.00 Uhr - neuer Termin!

Anmeldung erforderlich, Teilnehmerzahl begrenzt
Terminbuchung
oder 0731 161 7700
Maskenpflicht, Kontaktdaten
Stadt- und Ausstellungsführung € 10, Kinder € 5

Internationaler Tag gegen Hexenwahn
am 10. August
Um auf die Brisanz des nahezu verdrängten Problems aufmerksam zu machen, rief missio erstmals 2020 den „Internationaler Tag gegen Hexenwahn" aus.
Die Fotografin Ann-Christine Woehrl wird im Rahmen der Ausstellung am 10. August ihr Fotobuch "Witches in Exile", druckfrisch erschienen im Kehrer Verlag, Heidelberg, vorstellen.
Über Details zur Veranstaltung informieren wir Sie an dieser Stelle sowie über Facebook und Newsletter!

Buchpräsentation "Witches in Exile" im Stadthaus

Am Dienstag, 10. August 2021, 19:30 Uhr, dem Internationalen Tag gegen Hexenwahn, wird das Buch im Stadthaus erstmals öffentlich vorgestellt.

Die derzeit im Stadthaus laufende Ausstellung über die sogenannten "Hexen" von Ghana zeigt Portraits von Frauen, denen böse Kräfte zugeschrieben werden, um sie für schicksalhafte Ereignisse oder das Unglück anderer verantwortlich zu machen. In speziellen Dörfern im Norden Ghanas können Frauen Zuflucht finden, die die Bestrafung überleben. Aus Anlass der Ulmer Ausstellung der sehr eindringlichen Portraits dieser Frauen von Ann-Christine Woehrl erscheint im Kehrer Verlag die Monografie "Witches In Exile".

Dazu spricht der Ethnologe Felix Riedel, der über moderne Hexenjagden forscht und zusammen mit dem Agraringenieur Simon Ngota das ghanaische Hilfsprojekt Witch-hunt Victims Empowerment Project gegründet hat.

Die Fotografin Ann-Christine Woehrl, die Herausgeberin des Buches, Anja Pinter-Rawe, und Felix Riedel stehen nach einem Podiumsgespräch für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.

Das Buch kann zur Veranstaltung und von da an auch in der Ausstellung erworben werden. Außerdem gibt es an dem Abend die Möglichkeit, eine Sonderedition mit signiertem Buch und limitiertem Print zu erwerben.


Der Eintritt ist frei. Spenden für das Witch-hunt Victims Empowerment Project sind möglich.


Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich

3G: Besucherinnen und Besucher müssen geimpft, genesen oder getestet sein.

Kontaktdaten werden ausschließlich für eine mögliche Kontaktpersonen-Nachverfolgung durch das Gesundheitsamt erfasst, dafür steht im Eingangsbereich die Registrierung via Luca- oder Corona-Warn-App zur Verfügung. Auch eine Registrierung auf Papier ist möglich. Im gesamten Stadthaus gilt Maskenpflicht.