nature and environment
02. June 2021
Stadthaus terraces
Terrassen Ebenen 2 + 3
Beehives and planters on the terrace

Foto: SP/Stadthaus Ulm
Since 2014, this terrace has been the home of bee colonies. Bees are extremely important for our ecosystem. With our urban beekeeping project, we want to draw attention to bees.
Our planters have been redesigned and replanted in 2021, providing food for our bees. They also provide information about our local flora, garden escapees and neophytes. Further themes in the planters include plants that used for medical purposes and ‘ephemeral art’.

Bees are beginning to find more favourable conditions than on monocultured rural areas. After harvest, the forage plants disappear, if they were suitable in the first place. Cornfields for example are of no use to bees. In urban areas, bees will find suitable plants within a 6km radius from spring until late autumn, on public land, in parks or on balconies, providing sufficient nectar for them to feed on.

Some plants are especially interesting for local wildlife such as insects, mainly by providing food. Two of our planters feature plants that attract our ‘urban bees’. It becomes clear, that insect-friendly plants are not necessarily local plants. Those can be found in other planters. An introduction to identifying local plants can be found in our planters marked ‘local plants’ which host a number of local wild plants. Another planter presents so-called garden escapees, as well as neophytes. These cultivated or imported plants have moved to the wilderness where they spread. Some even overgrow and drive out local flora.

The planters ‘women’ and ‘ephemeral art’ present plants that have value in terms of medicine or aesthetics.

 

Auf der Stadthaus-Terrasse stehen zwei Bienenkästen hinter bepflanzten Kübeln.
Foto: SP/Stadthaus Ulm

Einige Pflanzen sind für heimische Tiere, z.B. Insekten, besonders interessant. Sie dienen ihnen vor allem als Futterquelle. Zwei Beete sind mit Saatgut-Mischungen bestückt, die auch von unseren „urban beekeeping“- Bienen besucht werden. Hierbei sieht man, dass „insektenfreundliche Pflanzen“ nicht gleichbedeutend mit „heimische Pflanzen“ sein muss.

Auf solche blicken wir in anderen Pflanzkästen. Eine Einstiegshilfe für das Bestimmen heimischer Pflanzen bieten die Themen-Beete „Heimische Pllanzen“ mit einer Auswahl heimischer Wildpflanzen an. Diesen gegenüber sind in einem weiteren Beet einige so genannte verwilderte Gartenpflanzen gestellt - und Neophyten. Diese gezüchteten oder aus anderen Ländern eingeführten, also nicht heimischen Pflanzen gelangen in unsere Wildnis und breiten sich dort aus. Manche überwuchern und verdrängen sogar die heimische Flora sogar massiv.

Pflanzenkübel auf der Stadthaus-Terrasse.
Foto: SP/Stadthaus Ulm

In den Themen-Beeten „Frauen“ und „Vergängliche Kunst“ werden exemplarisch Pflanzen gezeigt, die im Bereich der Medizin bzw. der Ästhetik einen unmittelbaren Wert für den Menschen haben.

Kleine Botanik-Stunde mit der Biologin und Projektleiterin Cora Carmesin

Donnerstag, 15. Juli, 18.30 Uhr
Sonntag, 1. August, 14.00 Uhr

3,50 €, Kinder 1,50 € (weitere Kinder einer Familie 0,50 €)
Anmeldung über den Buchungskalender auf dieser Website!

Neben vielen weiteren naturwissenschaftlichen Errungenschaften geht auf Carl von Linné auch das Konzept einer Blumenuhr zurück. Er hatte beobachtet, dass einige Pflanzenarten nach festen Tagesrhythmen leben. Das heißt, dass sie ihre Blüten bei vergleichbaren Wetterverhältnissen täglich zur selben Uhrzeit öffnen und schließen. Dieses Phänomen ist die Grundlage für eine Blumenuhr, ein Schmuckstück, das ebenfalls 2022 neu auf dem Stadthaus-Dach ist! Sie ist Teil einer Bachelor-Arbeit, die im Sommer 2022 an der Universität Ulm entsteht.

Bepflanzung: BUND Hochschulgruppe der Universität Ulm, Hanna Wachter, Swetlana Kreinert, Jennifer Klein, Anika Leidigkeit u.a.
Beratung: Botanischer Garten der Universität Ulm, Stefan Brändel, und Naturkundliches Bildungszentrum der Stadt Ulm, Cora Carmesin
Betreuung Blumenuhr: Luisa Müller
Bienen: Franz Nägele, Stadthaus Ulm
Planung und Bau Möbel, Blumenuhr: Paul Stauber, Stadthaus Ulm

Durch die Blume
Donnerstag, 21. Juli 2022, 18.00 Uhr

Pflanzen, die zu unterschiedlichen Zeiten aufgehen, zusammengestellt in einer Pflanzenuhr auf der Stadthaus-Terrasse
Pflanzenuhr auf der Stadthaus-Terrasse
Foto: Andrada Cretu

Ein populärwissenschaftliches Programmpaket
Eine Blumenuhr nach Linné.

Einführung und Besichtigung auf der Stadthaus-Terrasse

€ 3,50 Erwachsene, € 1,50 Kinder, € 0,50 ab dem zweiten Kind einer Familie
Anmeldung erforderlich

 

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19.15 Uhr im Café Kokoschinski  (ehemaliges Café im Kornhauskeller)

In den Tropen ticken Blumenuhren auch nachts!
Florian Etl über das Blühverhalten nachts blühender tropischer Arten //

Ein Vermittlungsprogramm zum Terrassen-Projekt wird im Rahmen der Corona-Sonderförderung des Landes Baden-Württemberg zur Wiederaufnahme der Vermittlungs- und Bildungsarbeit in den nichtstaatlichen Museen gefördert.