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05. Juni 2019 - 08. September 2019
Perücke, Kopftuch, Ordenstracht

Nilbar Güreş: Filmstill aus "Undressing", 2006
Filmstill aus "Undressing", 2006
Nilbar Güreş
Courtesy Galerie Tanja Wagner, Berlin
Das Stadthaus wirft einen neugierigen Blick auf Formen der weiblichen Kopfbedeckung im Islam, Christentum und Judentum. Denn gemeinsam ist den drei Religionen, jeder auf ihre Art, eine Vorstellung von weiblicher Sittsamkeit, die mit einer Verhüllung körperlicher Reize einhergeht.
Drei miteinander im Dialog stehende Teile bilden die Ausstellung.

Cherchez la femme
Eine Übernahme aus dem Jüdischen Museum in Berlin in Zusammenarbeit mit dem Jüdischen Museum Franken in Fürth.

Nilbar Güreş: Filmstill aus "Undressing", 2006
Filmstill aus "Undressing", 2006
Nilbar Güreş
Courtesy Galerie Tanja Wagner, Berlin

Zunächst Cherchez la femme:
Ob Religion als Privatsache, ob Kopfbedeckung als Zeichen religiöser oder kultureller Eigenart, ob liberale oder orthodoxe Jüdinnen, säkulare Christinnen oder Angehörige einer Ordensgemeinschaft, konservative oder Kulturmusliminnen - Frauenstimmen aller Richtungen finden Beachtung. Die Ausstellung plädiert für Neugier und Selbstbestimmung, gegenseitiges Kennenlernen und Respekt.

Gezeigt werden Videos, Skulpturen, textile Objekte und Fotografien zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler wie Nilbar Güreș, Rozbeh Asmani, Mandana Moghaddam, Andi Arnovitz, Sigal Adelman und vielen mehr sowie Kopfbedeckungen aus den Beständen des Jüdischen Museums Berlin.

Aus meiner Sicht
Ulmer Musliminnen, Christinnen und Jüdinnen im Porträt

Perücke einer Jüdischen Interviewpartnerin vor einem Bücherregal
Perücke einer jüdischen Interviewpartnerin
Foto: A.K./Foto-AG des Hans und Sophie Scholl-Gymnasiums

Für den zweiten Teil der Ausstellung haben Schülerinnen und Schüler des Ulmer Hans und Sophie Scholl-Gymnasiums  Ulmer Musliminnen, Christinnen und Jüdinnen porträtiert. Sie führten Interviews mit Frauen und dokumentierten deren jeweilige Haltung zu der Frage der Haarbedeckung sowie freilich auch zum unbedeckten Haar.

"Aus meiner Sicht" findet insbesondere in Zusammenarbeit mit dem Südwest Presse Bildungsprojekt "Wir Lesen" statt, wird von der Stadt Ulm und von der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg gefördert sowie von der Koordinierungsstelle "Internationale Stadt" der Stadt Ulm unterstützt. Diese wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des 'Servicestelle Kommunen in der Einen Welt'-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

En attendant l'Eternité
Fotografien von Laurence von der Weid

Laurence von der Weid, „En attendant l'Éternité“. Benediktinerinnen des Klosters St. Johann im Val Müstair
„En attendant l'Éternité“. Benediktinerinnen des Klosters St. Johann im Val Müsta
Laurence von der Weid

Der dritte Teil der Ausstellung ist eine Fotoserie der aus der Schweiz stammenden, in Paris lebenden Fotografin Laurence von der Weid. Sie ermöglicht mit En attendant l'Eternité Einblicke in das Alltagsleben von Benediktinerinnen, die sie über zehn Tage begleitete. Daraus entstand diese respektvolle Fotoserie, die den Grat des Lebens zwischen Idylle und Askese zeigt.

bis 18. August 2019 im Kabinett

Eröffnung: Dienstag, 4. Juni 2019, 19 - 21 Uhr

Projektteam: Andrea Kreuzpointner, Karla Nieraad, Leonie Schmucker

Führungen
Do 4. & 18. Juli, jeweils 18 Uhr, mit Elsa Schröttle
Do 8. & 29. August, jeweils 18 Uhr, mit Dr. Phil. Andrea El-Danasouri

Da steckt ein Kind dahinter!
Kostenlose Kreativangebote für Kinder bis 12 Jahre mit Katrin Strazzeri
Sa 29. Juni & 13. Juli, jeweils 11-13 Uhr

"Perücke, Kopftuch, Ordentstracht" wird vom Rat der Religionen Ulm mitgetragen und durch die Ulmer Heimstätte sowie durch den Rotary Club Ulm gefördert

"Aus meiner Sicht" wird insbesondere von der Stadt Ulm und der Stiftung Landesbank Baden-Württemberg gefördert sowie von der Koordinierungsstelle "Internationale Stadt" der Stadt Ulm unterstützt. Diese wird gefördert durch Engagement Global gGmbH im Rahmen des 'Servicestelle Kommunen in der Einen Welt'-Programms mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschatliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). "Aus meiner Sicht" findet in Zusammenarbeit mit dem Südwest Presse Bildungsprojekt "Wir Lesen" statt.