Klanghaus-Archiv

Stimmung 2018
Stimmung 2018
Stadthaus Ulm

STIMMUNG

07. April 2018 - 14. April 2018
Karlheinz Stockhausen schrieb 1968 ein Stück für 6 Stimmen und 6 Mikrofone: "Stimmung". Der zum „Kult-Stück“ avancierte Klassiker des Obertongesangs war für das Stadthaus-Festival 2018 namensgebend.

STIMMUNG, ein facettenreicher Begriff, spielt mit den vielfachen musikalischen Bedeutungen, spiegelt gleichsam aber auch gesellschaftliche und mediale Gegenwart. weitere Infos
BEAUTYbroken
Stadthaus Ulm

BEAUTYbroken

10. April 2016 - 17. April 2016
In den sechs Festivalkonzerten trafen Claude Debussy auf Iannis Xenakis, Alte Musik auf Morton Feldman, die Zweite Wiener Schule auf den magischen Klang von Georg Friedrich Haas. Wir fanden fragile Schönheit in den tiefgründigen Songs von David Lang und in seiner Version von Lou Reeds „Heroin“ und feierten die Schönheit des gesprochenen Worts in der dadaistischen Dekonstruktion und im zeitgenössischen Hip-Hop. weitere Infos
Spaces
Stadthaus Ulm

SPACES

01. April 2014 - 06. April 2014
Eine facettenreiche Reise durch die Räume des Klangs und der Wahrnehmung mit neuer Musik und Musik der Renaissance, mit Musikern aus Indien, Griechenland, den USA, Italien, Deutschland und anderen Ländern. weitere Infos
Israel
Stadthaus Ulm

Israel

13. April 2013
Anlässlich der Eröffnung der neuen Synagoge am Ulmer Weinhof haben wir Samir Odeh-Tamimi nach Ulm eingeladen. 1970 als Sohn palästinensischer Eltern in Israel geboren und aufgewachsen, lebt er seit über zwanzig Jahren in Deutschland und ist einer der renommiertesten jüngeren Vertreter der westlichen Neue-Musik-Szene. Seine Werke durchdrungen von einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit seiner Heimat. weitere Infos
John Cage 100
Stadthaus Ulm

John Cage 100

26. April 2012 - 29. April 2012
„Stille“. „Ambient Music“. „Happening“. Wenn es um das Werk des amerikanischen Künstlers und Philosophen John Cage geht, sind diese Begriffe essentiell. Seine Wirkung auf die Kunst- und vor allem die Musikwelt gilt als geradezu revolutionär. Cage brachte zur Mitte des 20. Jahrhunderts zuerst „Schlagzeugorchester“, angereichert mit vielfältigen Gebrauchsgegenständen, auf die Bühne. Daraus entwickelte er das Präparierte Klavier und erklärte schließlich die gesamte hörbare Wirklichkeit, also auch die Stille, zu Musik. weitere Infos
last echo of feeling
Stadthaus Ulm

last echo of feeling

16. Juni 2011 - 17. Juni 2011
Mit stundenlangen Wanderungen durch Berlin hatte Samuel Beckett versucht, seiner Einsamkeit und dem Schmerz um eine verlorene Liebe zu entkommen. "How I ADORE solitude!" – in diesen an die Seufzer romantischer Wanderer erinnernden Ausruf mündet Becketts Beschreibung seines Stadtspazierganges in der Abenddämmerung zu Silvester 1936. Er glaubte, im Museum betrachtete Stimmungsbilder der Romantiker wiederzuerkennen. weitere Infos
KlangHaus
Stadthaus Ulm

KlangHaus

23. April 2010 - 25. April 2010
David Lang, Angela Denoke, Klaus Huber, Michael Nyman – das sind nur einige der renommierten Gäste, die wir seit Begründung unseres Festivals im Jahr 1996 bei uns im Stadthaus begrüßen konnten. Wir waren also in unserem fünfzehnten Festivaljahr, und das Konzept, Neugier zu wecken für aktuelle Musik und dabei ihre Ursprünge und Strömungen der vergangenen rund hundert Jahre aufzuspüren, ist vollkommen aufgegangen. In diesem Jahr stellten wir nun Schwerpunkte der vergangenen Jahre in den Mittelpunkt und bauten um sie herum ein spannungsreiches Programm mit neuen Werken und aktueller Club-Musik. weitere Infos
Sternennacht
Stadthaus Ulm

SternenNacht

17. April 2009 - 23. April 2009
Das Festival mit neuer Musik im Stadthaus widmete sich in diesem Jahr in Anlehnung an das Internationale Jahr der Astronomie und eingebettet in die zeitgleich gezeigte „Kosmos“ - Ausstellung der Nacht und den Sternen. Aus der Antike stammt der Mythos, Musik sei tönendes Abbild der kosmischen
Ordnung. Jegliches musikalisches Schaffen wäre demnach eine
Auseinandersetzung mit den Prinzipen des Universums. Über diesen
mythologischen und auch einen rein physikalischen Ansatz hinaus spielt in der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema „Nacht“ natürlich auch die persönliche Assoziation des Künstlers eine immense Rolle – der Hauch Romantik, die emotionale Färbung, künstlerische Inspirationsquelle – wie auch der so umfassende Komplex von Raum und Zeit, der nach moderner
Sicht doch das Wesen des Kosmos bedeutet. weitere Infos
eros
Stadthaus Ulm

eros

18. April 2008 - 26. April 2008
Gibt es erotische Musik? Oder ist Musik nicht ohnehin das Aphrodisiakum schlechthin? Eros und sein Gegenspieler Thanatos sind seit Urdenken Thema abendländischer künstlerischer Arbeit. Der Tod und die Weiblichkeit, die beiden „unergründlichsten Rätsel westlicher Kultur“ (Freud): Dieses sich ergänzende Gegensatzpaar war und ist immer wieder Triebkraft kreativen Schaffens. Das Festival neue musik im stadthaus stellte in drei Abendkonzerten und Nachtsalons, einer Matinee und einem Gottesdienst das Phänomen Eros in den Mittelpunkt. Im Salon Rouge erweiterte Jürgen Grözinger, künstlerischer Leiter des Festivals, die Form des klassischen Konzerts mit Texten, DJ-Sets und Visuals zu einem kommunikativen Ort mit Ensembles von Klang, Bild und Wort. weitere Infos
Balkan
Stadthaus Ulm

Balkan

21. April 2007 - 28. April 2007
Eine Jahrhunderte währende Auseinandersetzung mit Traditionen und Ideologien, Abgrenzungen und Durchmischungen reflektiert sich in der heterogenen Kultur der heutigen Balkan-Länder. Unser diesjähriges Festival zeigte Facetten des aktuellen Musikund medialen Schaffens, das in seiner Unterschiedlichkeit und oft in bewusster Auseinandersetzung mit Traditionen und westlicher Ästhetik beeindruckt. weitere Infos
Afrika
Stadthaus Ulm

Africa

04. Mai 2006 - 14. Mai 2006
Afrika, der so genannte „schwarze Kontinent“, ist für viele immer noch ein weißer Fleck auf der musikalischen Landkarte – Trommelrhythmen und traditionelle Tanzmusik einmal ausgenommen. Schnell vergessen wir, dass wir über einen Kontinent sprechen, in dem über 1000 Sprachen existieren und in dem unterschiedlichste Kulturen und Religionen zu Hause sind. Und zu oft noch stammen unsere Vorstellungen von dortiger Kunst und Kultur aus den
Überlieferungen des europäischen Kolonialismus. Jedoch wurzelt nicht nur die westliche Popmusik zu einem großen Teil in afrikanischen Traditionen, sondern auch Komponisten der europäischen E-Musik ließen sich seit Ende des 19. Jahrhunderts immer wieder von afrikanischen Rhythmiken und Musizierpraktiken inspirieren. Das Festival neue musik im stadthaus ging 2006 ins 10.Jahr. Es unternahm in diesem Jahr den Versuch, gegenseitige Einflüsse darzustellen, dabei die von beiden Seiten bereitwillig angenommene Doktrin akademischer europäischer Vorgaben hinsichtlich Notation und Spielpraxis zu hinterfragen und ihre Begrenzung aufzuzeigen. Traditionelle
Musiken traten mit „akademisierten“ Derivaten in einen Dialog. weitere Infos
drumming
Stadthaus Ulm

Drumming

22. April 2005 - 27. April 2005
Die Trommel als eines der ältesten Instrumente der Menschheit finden ihren Platz in nahezu sämtlichen Kulturen der Welt. Im diesjährigen Festival für neue musik im stadthaus stand sie stellvertretend für die gesamte Familie der Schlag- oder auch Perkussions-Instrumente und darüber hinaus für perkussive Elemente in der Musik des 20. und 21. Jahrhunderts. Während das Schlagzeug in der europäischen Kunstmusik durch die Jahrhunderte hindurch eine sekundäre Rolle einnahm, war es im populären Bereich Europas essentielles Ausdrucksmittel. Mit dem erweiterten Klangraffinement der Komponisten im 19. Jahrhundert wuchs allmählich auch der Bestand an Schlaginstrumenten im Orchester. Eine immense Wandlung erfuhren die
Perkussionsinstrumente hinsichtlich musikalischer Bedeutung und technischer Spielweise im 20. Jahrhundert.
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Konstellationen
Stadthaus Ulm

Konstellationen

24. April 2004 - 02. Mai 2004
Das Produzieren zeitgenössischer Musik sowie deren Vermarktung und Verbreitung über die einschlägigen Festivals hinaus waren die Themen dieses Frühjahrs beim Festivalmit Neuer Musik im Ulmer Stadthaus. Anlass einer genaueren Betrachtung jenes aus ästhetischen undmarktorientierten Bedingungen bestehenden spezifischen Systems der etablierten „neueMusik-Szene“ war nicht zuletzt die momentan alles prägende Struktur- und Sinnkrise des Gesamtsystems „neueMusik“. Eine öffentliche kritische Diskussion findet kaumstatt, es sei denn, als jener dem Pop-Kontext zuzuordnende Diskurs, der jedoch die E-Musik nur ab und zu und am Rande berührt. weitere Infos
Orient Okzident
Stadthaus Ulm

Orient Okzident

06. Mai 2003 - 11. Mai 2003
Die pauschale Verdammung einer gesamten Kultur, welche durch die Ereignisse des 11. Septembers 2001 vorangetrieben wurde, und die in dieser Tragweite nur mittels einer vielfach geschürten und vorwiegend auf Unkenntnis beruhenden allgemeinen Angst vor dem„Anderen“, dem „Unbekannten“ beruhen kann, war Grund genug, das diesjährige Festival neuemusik im stadthaus dem Thema Orient Okzident zu widmen. Versuche des Dialogs, der Annäherung, der Synthese auf musikalischem Gebiet bildeten den Kern der Bemühungen, einen Schritt zum essenziellen Verständnis einer anderen Kultur beizutragen. Traditionelle arabische und abendländische Musik
wurden einander gegenübergestellt und einander nähergebracht. weitere Infos
SakralProfan
Stadthaus Ulm

SakralProfan

04. Oktober 2002 - 12. Oktober 2002
Die Aufführungsorte des diesjährigen Herbst-Festivals gaben die Ausrichtung des thematischen Rahmens vor, der die auf fünf Tage verteilten Veranstaltungen umspannte: der Sakralbau des spätgotischen Ulmer Münsters sowie das von demamerikanischen Architekten Richard Meier entworfene Stadthaus, welches durch aufgebrochene Fassaden der besonderen architektonischen Situation des Ortes Referenz zollt. Beide Häuser luden ein, sich in ihren ästhetisch und funktional so grundverschiedenen Räumen auf das Erleben von Klang und auf eine Reflexion über das Wesen von sakraler und profaner Rezeption einzulassen. weitere Infos
Italia
Stadthaus Ulm

Italia

12. April 2002 - 13. April 2002
Italia stand an diesen zwei Konzertabenden für ein Land, das, wie kaum ein anderes, verwurzelt ist in der Antike und lebendig ist in der Auseinandersetzung zwischen mitteleuropäischer Kultur und mediterranen
Traditionen. Vielfach bestimmend in der „Tongebung“ der abendländischen Musik ist die italienische Musik der Gegenwart stark geprägt durch die
Auseinandersetzung mit den maßgeblichen Impulsen des 20. Jahrhunderts.
Auch wenn man von einer typisch italienischen Musik kaum sprechen konnte, war zumindest eine mediterrane Einfärbung in der Haltung der Komponisten und in ihrer Tongebung zu bemerken. weitere Infos
The American Way
Stadthaus Ulm

The American Way

07. Oktober 2001 - 18. Oktober 2001
An den vier Abenden des diesjährigen Herbst-Festivals im Rahmen der Reihe
Neue Musik im Stadthaus sollte verdeutlicht werden, was den spezifisch amerikanischen Weg in der Musik seit Beginn des 20. Jahrhunderts ausmacht.
Der deutlichste Bruch zur europäischen, klassischen Musiktradition hat sich im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts abgespielt. In diesen Jahrzehnten entstanden Ideen, Techniken und Formen, die noch heute den Abenteuergeist
jener Zeitwiderspiegeln. weitere Infos
Dance
Stadthaus Ulm

Dance

18. Mai 2001 - 19. Mai 2001
Tanz – in seinen mannigfaltigen Erscheinungsformen fast immer untrennbar mit Musik verbunden, sei sie Impuls zu einfachen Schrittfolgen oder Basis für komplexe Choreografien – war Kernidee eines Konzertwochenendes im Rahmen der von Jürgen Grözinger geleiteten Reihe »NeueMusik imStadthaus«. Auf dem Programm dieser zwei Abende standen diverse Tanzmusiken von der klassischen Moderne bis zur Gegenwart, die die zerfließenden Grenzen zwischen U- und E-Musik, volkstümlicher und ästhetisierter Form, Ballettmusik und Konzertstück, Konzertsaal und Club-Musik deutlichmachte. weitere Infos
Minimal
Stadthaus Ulm

Minimal

26. Oktober 2000 - 28. Oktober 2000
Parallel zu Bewegungen in der Bildenen Kunst entwickelte sich in den 60er Jahren in new York eine durch Reduktion und Repetition geprägte Musik, die unter dem Oberbegriff Minimal Music international populär wurde. Eine ganz andere "Neue Musik" war entstanden, die sich ebenso wenig um die elitären Avantgardezirkel Europas wie um Grenzbestimmungen zwischen E- und U, Hoch- und Populärkultur kümmerte. So war es naheliegend, dass sich alsbald innovative Künstler aus dem Pop-Bereich wie Brian Eno, David Bowie oder Mike Oldfield von dieser Musik inspirieren ließ. weitere Infos
Making Music
Stadthaus Ulm

Making Music

01. April 2000 - 05. April 2000
Nicht Komponisten, nicht Musiker, nein: das Ohr des Zuhörers macht Musik.
Viele Dinge tönen, rauschen, singen um uns herum, doch: unsere Aufmerksamkeit erst macht aus ihnen jene wunderbare Musik, die zu uns spricht. weitere Infos
Raumzeit
Stadthaus Ulm

RaumZeit - ZeitRaum

23. Oktober 1999 - 30. März 1999
Zeit und Raum sind nicht nur die jedwede Art von Kunst bestimmenden Faktoren, sondern vielmehr die Koordinaten, auf denen sich unsere Existenz bewegt. Sie sind die das gesamte Universum bestimmenden und strukturierenden Größenordnungen. Während Zeit naturgemäß immer im Zentrum allen musikalischen Denkens stand, ist eine spezifische Beschäftigung mit dem ein Musikwerk umgebenden Aufführungs- bzw. Wahrnehmungsraum im Sinne einer musikalischen Komponente erst seit wenigen Jahrzenten zu beobachten. Das Stadthaus Ulm als außergewöhnlicher "Kunst-Raum" sowie die sich auf unterschiedlichen Gebieten und nicht nur durch eine Jahreszahl manifestierende "Zeit-Wende" gaben den Anlass, diese beiden Komponenten und ihre vielschichtigen Beziehungen im musikalischen Kontext in fünf Veranstaltungen genauer zu betrachten. weitere Infos
SurReal
Stadthaus Ulm

SurReal

19. März 1999 - 20. März 1999
An diese, mit "SurReal" überschriebenen Konzertwochenende sollten unterscheidlichste Werke des 20. jahrhunderts zu Gehör gebracht werden, die im vielschichtigen Spannungsgefüge zwischen Sprache, Text und Musik angesiedelt sind. "Dem Menschen wurde dei Sprache gegeben, damit er einen surrealistischen Gebrauch davon mache" postulierte Andre Breton im 1924 erschienenen "Ersten Surrealistischen Manifest". Von den mannigfaltigen Möglichkeiten, die die Verbindung von Sprache und Musik hinsichtlich Bretons Forderung bietet, konnte man in beiden Konzerten einige grundlegende erleben. weitere Infos
Filmklänge
Stadthaus Ulm

Film Klänge

14. November 1998 - 15. November 1998
In der Reihe "Neue Musik" im Stadthaus stellte Jürgen Grözinger, Pojektleiter, mit dem European Music Project unterschiedliche Aspekte des Zusammenspiels von Film und Musik anhand von vier herausragenden Musikwerken vor. Was im Stadthaus aufgeführt wurde, hob sich ab vom üblichen Hollywood-geprägten Klischee des Soundtracks. Die Live-Aufführung der Musik von Violeta Dinescu zu Friedrich W. Murnaus Stummfilmklassiker „Tabu“ war ein Erlebnis. Mit den fünf Orchesterstücken aus dem Film „The 400 Million“ wurde dem 100. Geburtstag von Hanns Eisler gedacht, der, einstiger Weggefährte von Bertolt Brecht und Ernst Busch, in die USA emigrierte und dort einige erfolgreiche Filmkompositionen schuf. weitere Infos
magie des klangs
Stadthaus Ulm

Magie des Klangs

21. März 1998 - 28. März 1998
In der von Jürgen Grözinger geleiteten Reihe ging es diesmal um den Aspekt "Klang", der in seiner revolutionären Wandlung während dieses Jahrhunderts für die abendländischen Musik zu einem der bedeutensten Gestaltungsfaktoren geworden ist. Neben der Musik des im Zentrum der Programme stehenden Komponisten Giacinto Scelsi, dem Schöpfer eines oft als geradezu "magisch" bezeichneten Klanges, waren die wichtigsten Innovatoren dieser Entwicklung mit großartigen Kompositionen zu hören. Die Linie ziehte sich von Claude Debussy und Maurice Ravel, über Edgard Varese, zu Giörgy Ligeti und Iannis Xenakis bis zur jungen Engländerin Rebecca Saunders. weitere Infos
Zeitlos
Stadthaus Ulm

Zeitlos. Franz Schubert

08. November 1997 - 09. November 1997
Aus Anlass des "Schubert-Jahres 1997" wollte sich die "Neue Musik im Stadthaus" dem Thema "Franz Schubert in der Musik des 20. Jahrhunderts" widmen. Auch damals waren es nicht wenige Komponisten, die sich auf unterschiedliche Weise mit Ihrem Vorgänger Franz Schubert auseinandersetzten. Dies reichte von Instrumentierungen und Bearbeitungen, durch welche sich völlig neue Blickwinkel auf sein Werk ergaben, über Herausgreifen markanter Züge seines Komponierens, welche in der persönlichen Musiksprache weiterentwickelt wurden und so als Anstoß für das eigene Stück fungierten, bis zu selbst bekundeten Wesensverwandtschaften. weitere Infos
Crossing
Stadthaus Ulm

Crossing Over

11. März 1997 - 16. März 1997
Die Musik des (zu Ende gehenden) 20. Jahrhunderts war weitgehend geprägt durch ein Neben- und MIteinander unterschiedlichster Stile und Gattungen, welche wiederum verschiedenen historischen sowie geografischen oder kulturellen Wurzeln entstammen. Durch Analyse, Übernahme, Synthese und Verfremdung entstand eine Art musikalische Weltsprache, eine "Global Music". Entscheidende Neuerungen fanden so kaum mehr in den traditionellen Bereichen des Jazz afro-amerikanischer Herkunft oder in der klassisch-akademischen E-Musik statt, sondern vielmehr in den Grenz- und Überschneidungsgebieten dieser Stile wie auch in Weiterentwicklungen der Underground- oder nicht zuletzt der Techno-/DJ-Szene. weitere Infos
Russische Moderne
Stadthaus Ulm

Russische Moderne

22. November 1996 - 24. November 1996
Nach der erfolgreichen "Hommage an John Cage" im März ´96 wurde die Reihe nun fortgesetzt mit einem Konzertwochenende, das KomponistInnen gewidmet war, die man generalisierend als "russische" Moderne bezeichnen konnte. Zunächst gezwungen, sich mit der dogmatischen Musik-Ästhetik des sozialistischen Realismus auseinanderzusetzen, fanden sie erst seit der Öffnung der UdSSR die gebührende Anerkennung im Westen. Das Samstagskonzert blieb KomponistInnen vorbehalten. Gerade hier wurde die Beschäftigung mit westlicher Kompositionstheorie und eigener musikalischer Tradition (z.B. bei Frangis Ali-sade, die sich, aus Aserbaidschan stammend, dem muslimischen Kulturkreis zugehörig fühlt) besonders deutlich. weitere Infos
Hommage an John Cage
Stadthaus Ulm

Hommage an John Cage

19. März 1996 - 29. März 1996
Die erste zusammenhängende Konzertreihe "Neuer Musik" in der zeitgenössischen Architektur des Stadthauses war ganz dem Namen John Cage (1912-1992) gewidmet. Sicher kann man diesen Allround-Künstler/-Denker als eine der unverstandensten und umstrittensten Figuren in der Kunst und Philosophie des 20. Jahrhunderts bezeichnen: von den einen als Scharlatan abgetan, wurde er von vielen anderen als einer oder sogar der wichtigste Erneuerer und Innovator nicht nur für die Musik des 20. jahrhunderts gesehen. Tatsache ist, dass er auf mannigfaltige Weise mit der Entwicklung der Kunst, der Musik (im besonderen), der Philosophie sowie der Soziologie des 20. Jahrhunderts in Beziehung steht. weitere Infos