Direkt zum Inhalt

Neue Musik
23. Oktober 1999 - 30. März 1999
RaumZeit - ZeitRaum

Unerwartete Einsichten im Vergleich zwischen Anton von Webern, Gérard Grisey, Tristan Murail und Edgar Varèse. Eine intensive Erfahrung von Raum und Zeit mit LaMonte Young. Aufregendes Erlebnisse mit Adriana Hölszky und Iannis Xenakis.

Es taten sich unerwartete und spannende Einsichten auf im Vergleich verschiedenen Zeit-Erlebens in der Musik Anton von Weberns zu den „Spektralmusik“-Komponisten Grisey und Murail sowie der „SpatialMusic“ von Edgar Varèse. Eine intensive Erfahrung von Raum und Zeit bescherte die extrem gedehnte, ins Medidativ-Happeninghafte gehende Musik des aus der Fluxus-Bewegung kommenden Amerikaners La Monte Young. Ein aufregendes Erleben des Ineinandergreifens von Raum- und Zeit-Strukturen versprachen die großen Schlagzeugkompositionen von Adriana Hölszky und des Architekten-Komponisten Iannis Xenakis mit zwölf um das Publikum herum positionierten Schlagzeugern.

Das Treppenhaus des Stadthauses wurde zudem zu einer begehbaren, interaktiven Klangskulptur. In einer einmaligen Performance wurde dieses Klang-Ambiente durch verschiedene Musiker live gespielt, darunter Posaunist Mike Svoboda, Kontrabassist Wolfgang Güttler und das Elektronik-Duo „Donauklangforschung Ulm“ mit Mitgliedern des „European Music Project“.