fotografie
- 20. Juni 2021
Barbara Klemm: Zeiten Bilder
Stadthaus Ulm
wieder geöffnet!

Schwarz-weiße Fotografie einer Straße in Frankfurt. Eine Reihe von Demonstrierenden läuft auf die Fotografin zu. Foto: Barbara Klemm
Demonstration gegen den Vietnamkrieg, Frankfurt am Main, Kaiserstraße 1970
Foto: Barbara Klemm
Es gibt kaum ein historisches Ereignis in ihrer Zeit bei der FAZ, bei dem sie kein berühmtes Foto aufnahm: Barbara Klemm.
Ihre besondere Gabe ist es zum einen, die Essenz eines Motivs in einer Fotografie, den entscheidenden Moment einzufangen, zum anderen sind es ihre schier unbegrenzte Ausdauer und Zähigkeit, die sie so erfolgreich machen. Weit entfernt sind ihre Fotografien von Schnappschüssen.

Ob der Berliner Mauerfall, das legendäre Zusammentreffen von Leonid Breschnew und Willy Brandt in Bonn, der sozialistische Bruderkuss von Breschnew und Honecker, Barbara Klemm hat in dem für sie charakteristischen Schwarzweiß über 50 Jahre hinweg die wichtigen und großen Augenblicke deutsch-deutscher Geschichte und Politik dokumentiert. Die Augenblicke, in denen Geschichte geschrieben wird. So wurde die Fotojournalistin zu einer der wohl bedeutendsten Augenzeuginnen dieser historischen Ereignisse.
2019, in dem Jahr ihres 80. Geburtstags, erschien ihr Werk Zeiten Bilder.

Ein Begleitheft zur Ausstellung ist für 2,50 Euro in der Ausstellung oder über die Homepage des Stadthauses erhältlich (bei Versand zzgl. Porto und Verpackung).

Projektleitung: Wiebke Ratzeburg

Eine Kooperation mit dem Stadtmuseum Tübingen